Goth Disco Inferno 2

Am letzten Samstag hatte mein drittes Mixtape für DarknessForever Premiere und ich habe mein zweites Mixtape noch gar nicht vorgestellt. Das hole ich jetzt schnell nach, bevor in den nächsten Tagen dann ein Artikel zum neuesten Mixtape erscheint. Von meinem ersten Mixtape für DarknessForever hatte ich ja schon berichtet und auch von meinen Plänen für das zweite Mixtape. Ich habe Songs herausgesucht, die vor 1980 erschienen sind und quasi als Wegbereiter oder Anfänge der Gothic- oder New-Wave-Bewegung gelten. Inspiriert wurde ich dabei von dem Video „Before Bauhaus: How Goth Became Goth“ (Invidious-Link).

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Cries Of Tammuz - Dumuzi Awakens

Heute geht es um eine Band, die in ihrer kurzen Schaffensphase nur wenig Aufmerksamkeit erfahren hat: Cries Of Tammuz aus London. Auch ich wäre wahrscheinlich nie auf diese Band gestoßen, wenn ich das einzige Album „Dumuzi Awakens“ nicht 1996 bei der Szene-Zeitschrift Zillo gewonnen hätte. Heute ist leider nicht viel von der Band übrig geblieben, weshalb ich leider nicht mit allzu vielen Informationen aufwarten kann. Zumindest kann ich euch das Album näher bringen. Das Personal auf „Dumuzi Awakens“ besteht aus Paul Nemeth (Gesang), John Currie (Gitarre), Robert Field (Bass), Dan Woodard (Keyboards) und Steve Higgins (Drums). Alles keine bekannten Namen in der Szene.

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Schwarz-Weiß-Foto eines schwarzen Lampe mit Fledermaus-Ornamenten, durch die das Licht einer LED-Kerze schimmert.

Im Rahmen ihrer „Sommersonntage“ hat Radio Eins von rbb heute die 100 besten Songs zwischen New Wave & Gothic in einer 10-stündigen Sendung gespielt. Ermittelt wurden die Songs und das Ranking von einer 131-köpfigen Fachjury aus der Musikbranche. Ich kenne nicht alle Personen, konnte darunter jedoch wenige Vertreter aus dem Gothic-Bereich ausmachen. Andy und Campino von den Toten Hosen sind ja eher dem Punk-Rock zugeneigt, Tobias Künzel von den Prinzen (der sich in seiner Top10 als Veljanov/Deine Lakaien-Fan outet) und Rod Gonzales von den Ärzten (der eine persönliche Ansage für She’s In Parties von Bauhaus eingesprochen hat) hätte ich auch keine Genrekenntnisse zugetraut, einzig Bela B. war ja mal als Grufti unterwegs und hat ganz stabil Bela Lugosi’s Dead von Bauhaus auf 1 und Incubus Succubus von X-Mal Deutschland aud die 2 gesetzt hat. Gefeiert habe ich Thees Uhlmann (Tomte), der in seiner persönlichen Top10 keinen bekannten Hit auf die Spitzenposition gesetzt hat, sondern Angepasste Spießerschweine von Die Tödin aus dem Jahr 2023. Unter die besten 100 Songs hat dieses Lied es leider nicht geschafft. Von meinen Lieblingssongs neueren Datums landete dagegen immerhin Pain von Boy Harsher auf Platz 98.

Die Sendung ist in vier quasi ohrgerechten Häppchen à 2 Stunden in der ARD-Mediathek nachhörbar oder in einer Playlist bei Spotify.

Die allermeisten der Songs habe ich auch schon in den bisherigen 80 Sendungen vom GothDiscoInferno gespielt. 😉