Ladytron - 604

Ladytron ist eine Band, die sich selbst keinem Genre zuordnen will und auch von außen sind sie schwer zu kategorisieren. Gegründet wurde die Band 1999 in Liverpool von Helen Marnie, Mira Aroyo, Daniel Hunt und Reuben Wu. Letzterer stieg 2023 aus, um sich anderen künstlierischen Projekten zu widmen. Nach drei veröffentlichten EPs erschien 2001 das Debütalbum „604“. Die Musik wird von Synthesizern dominiert, heraus kommt Synth-Pop/Electropop mit starken New-Wave- und 80er-Referenzen. Beim ersten Song des Albums, „Mu-Tron“ muss ich zum Beispiel zu Beginn an Fad Gadget denken und andere Songs erinnern an Kraftwerk, The Human League oder New Order. Dabei haben Ladytron durchaus einen Wiedererkennungswert, was zum großen Teil dem Gesang von Helen Marnie zu verdanken ist.

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Goth Disco Inferno 2

Am letzten Samstag hatte mein drittes Mixtape für DarknessForever Premiere und ich habe mein zweites Mixtape noch gar nicht vorgestellt. Das hole ich jetzt schnell nach, bevor in den nächsten Tagen dann ein Artikel zum neuesten Mixtape erscheint. Von meinem ersten Mixtape für DarknessForever hatte ich ja schon berichtet und auch von meinen Plänen für das zweite Mixtape. Ich habe Songs herausgesucht, die vor 1980 erschienen sind und quasi als Wegbereiter oder Anfänge der Gothic- oder New-Wave-Bewegung gelten. Inspiriert wurde ich dabei von dem Video „Before Bauhaus: How Goth Became Goth“ (Invidious-Link).

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Xmal Deutschland - Schwarze Welt (Single)

Heute stelle ich das wertvollste Stück meiner Musiksammlung vor, was sowohl den Mittelwert bei Discogs (z. Zt. 132,14€) und den Anschaffungspreis (102€ bei eBay) angeht. Es handelt sich um die erste Single der Hamburger Band Xmal Deutschland, die 1980 als reine Frauenband von Anja Huwe (Gesang), Manuela Rickers (Gitarre), Fiona Sangster (Keyboard), Rita Simonsen (Bass) und Caro May (Schlagzeug) gegründet wurde. Die Single wurde 1981 beim Hamburger Independent Label Zickzack Records von Alfred Hilsberg veröffentlicht.

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Eine der einflussreichsten Personen der deutschen Musikszene ist tot: Alfred Hilsberg starb am 18.08.2025 in Hamburg im Alter von 77 Jahren. Es gibt Leute, die einen Groll auf ihn hegten, weil er ihre Musik abgelehnt hatte. Ein prominentes Beispiel ist die Band Extrabreit, die ihn dafür in ihrem Lied „Komm nach Hagen“ abwertend erwähnten und auch Trio soll er verschmäht haben. Hilsberg schrieb im Musikmagazin „Sounds“ zunächst über die deutsche Punk-Szene und später über die New-Wave-Szene, die schließlich die Neue Deutsche Welle wurde.

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