Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt die Tierrechtsaktivist:innenAnna Schubert und Hendrik Haßel und in der Mitte den Musiker Moby, der ein Schild in die Kamera hält auf dem "Tierleid zeigen ist kein Verbrechen" geschrieben steht. Er trägt eine Sonnenbrille. Das Foto wurde von Aglaja Brix gemacht.

Die Tierrechtsaktivist:innen Anna Schubert und Hendrik Haßel von Animal Rights Watch (ARIWA) wurden am 09.06.2026 vom Oberlandesgericht Oldenburg dazu verurteilt, Schadenersatz an einen Schlachthof zu zahlen. Sie waren 2024 in den Schlachthof in Lohne eingedrungen und hatten dort mit versteckten Kameras die CO2-Betäubung von Schweinen aufgezeichnet. Diese in Deutschland legale und weit praktizierte Betäubungsart ist umstritten, weil die Tiere teilweise bis zu drei Minuten leiden müssen bis sie bewußtlos werden. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht, u. a. im ARD-Magazin Plusminus, der Schlachthofbetreiber ist dagegen juristisch vorgegangen. Die Höhe der Schadenersatzzahlung wird noch gerichtlich festgesetzt.

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Moby - These Systems Are Failing (CD)

Manchmal kommt die Musik einfach zu mir. Ich habe zum 11. September, dem Geburtstag von Moby recherchiert. Ich wollte an dem Tag einen Song von ihm posten. Bei ihm bedeutet mir die Kunst vom Künstler zu trennen etwas ganz anderes als bei den meisten MusikerInnen, bei denen diese Trennung notwendig ist. Moby ist kein problematischer Mensch, der gute Musik macht, sondern ein guter Mensch, der Musik macht, mit der ich meist nichts anfangen kann. Ich mag einige seiner Songs, z. B. „Porcelain“ und „Lift Me Up“. Und es gibt ja auch seine Coverversion von „New Dawn Fades“ (Joy Division), die mich glauben lässt, dass wir ähnlich musikalisch sozialisiert wurden. Wir haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit.

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Ein schwarzer achteckiger Teller mit Rührtofu.

Rührtofu ist für mich ein ideales Sonntagsgericht, wenn es nach dem Ausschlafen zu spät für Frühstück ist und ich noch keine Lust auf „richtiges“ Mittagessen habe. Es ist schnell und einfach zubereitet und schmeckt sehr gut. Ich halte mich dabei an das Rezept von Bianca Zapatka. Falls vorhanden, kann das mit Tomaten oder Räuchertofu variiert werden. Ich esse Rührtofu immer auf Brot.

Der Tofublock (Natur, 200g) wird zunächst mit einer Gabel zerdrückt. In einer Pfanne wird eine Zwiebel in etwas Pflanzenöl angebraten und der Tofu dazu gegeben. Nach einigen Minuten werden Hefeflocken (2 TL), Kurkuma (1/3 TL), etwas Paprikapulver und Pfeffer hinzugefügt sowie Soja-Joghurt (Natur, 75g). Zum Schluss kommt noch Kala Namak (Schwefelsalz, 1/2 TL) hinein und z. B. Petersilie.

Go vegan!

Ein weißer Teller Kichererbsebcurry mit roten Linsen.

Ich bin weit davon entfernt, ein intuitiver Koch zu sein, sehr weit. Ich brauche immer ein Rezept, an das ich mich halten kann. Und das tue ich auch ganz strikt.  Zutaten „nach Gefühl und Wellenschlag“ zusammenbringen ist bei mir nicht drin. Ich könnte auch nicht in den Schrank gucken, mir einige oder alle vorhandenen Zutaten nehmen und daraus etwas Leckeres kreieren.

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