18 CDs liegen in drei Reihen auf dem Boden: - Die Ärzte - Schrei nach Liebe - Blur - Leisure - Chumbawamba - Tubthumper - Farin Urlaub - Endlich Urlaub! - Farin Urlaub - Am Ende der Sonne - Funker Vogt - Maschine Zeit - Fury In The Slaughterhouse - S/T - Fury In The Slaughterhouse - Super - Martin L. Gore - Counterfeit e.p - Peter Heppner - Solo - The Levellers - Levelling The Land - New Model Army - History (The Singles 85-91) - New Model Army - The Love Of Hopeless Causes - Placebo - Meds - The Pogues - Pogue Mahone - The Pogues - The Rest Of The Best - The Selecter - Greatest Hits - Soundtrack zur sozialen Revolution

Heute bin ich mit vollem Rucksack vom Flohmarkt im Nachbardorf zurückgefahren, 18 CDs konnte ich ergattern. Eine bunte Mischung ist es geworden, von Folk- und Punk-Rock über Industrial und Synthpop, zu Alternative-Rock und Ska, die ich nicht „zwischen Störkraft und den Onkelz“ gefunden habe, sondern zwischen Schlager, Klassik, Volksmusik, Eurodance, Kirmestechno und Deutschen Marschliedern (kein Witz!). Es fing schon am ersten Stand, den ich ansteuerte, gut an mit dem ersten Soloalbum von Peter Heppner, der ersten EP von Martin L. Gore und dem Debütalbum von Fury In The Slaughterhouse und ich dachte schon, „das war’s jetzt, immerhin drei CDs bekommen“. Doch es ging noch weiter.

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Marc Almond - The Stars We Are

Eine der schillernsten Personen der frühen 80er war Marc Almond, der von 1979 bis 1984 zusammen mit dem Instrumentalisten David Ball das Synth-Pop-Duo Soft Cell bildete. Hits von „Bedsitter“, „Sex Dwarf“ und natürlich ihr Nummer-Eins-Hit „Tainted Love“ füllen bis heute die Tanzflächen auf Gothic- und 80er-Parties. Nach dem Ende von Soft Cell startete Marc Almond eine Solo-Karriere, die jedoch bei weitem nicht an die Soft-Cell-Zeit anküpfen konnte. Bis 1988 sein viertes Solo-Album erschien: „The Stars We Are“ mit den Singles „Tear Run Rings“, „Bitter Sweet“, „Something’s Gotten Hold of My Heart“ und „Only The Moment“. Mit „Something’s Gotten Hold Of My Heart“ schaffte Almond es in fünf europäischen Ländern wieder auf Platz 1 der Charts.

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Blur - Parklife

Heute gibt es einen kurzen Beitrag, so kurz wie mein Ausflug in den Britpop. „Parklife“ ist nämlich nicht nur meine einzige Scheibe von Blur, sondern meine einzige Brit-Pop-Scheibe. 1994 hatten wir noch kein YouTube, dafür gab es noch brauchbares Musikfernsehen und auf MTV und Viva lief das Video zu „Girls & Boys“ rauf und runter und es hat mich so sehr geflashed, dass ich mir das Album „Parklife“ zugelegt habe.

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Das Album "Berserker" von Gary Numan steht vor meinem Plattenregal. Numan erschien auf dem Cover als weißhäutiger, weiß gekleideter "Iceman" mit blauem Make-up und Haaren.

„Berserker“ war 1984 das sechste Studioalbum von Gary Numan, benannt nach einer Sience-Fiction-Buchreihe des amerikanischen Autors Fred Saberhagen. Es war das erste Album, das Numan auf seinem eigenen Label „Numa Records“ herausgebracht hat. Zuvor war er bei Beggars Banquet unter Vertrag, bei denen z. B. auch Bauhaus waren. Numan hat auf Beserker einen Stilwandel vollzogen, vom bis dahin gewohnten New Wave/Synth-Pop hin zu mehr Electronic-Rock und Funk-Elementen mit Bass-Linien, die an Mick Karn (Japan, Dalis Car) erinnern, der tatsächlich an Numans Album „Dance“ (1981) mitgewirkt hatte. Der neue Sound kam bei vielen Kritikern und Fans nicht gut an. Es war zudem das bis dahin am schlechtesten verkaufte Album Numans.

Nichtsdestotrotz mag ich persönlich den Titeltrack sowie „Cold Warning“, „The Hunter“ und „A Child With The Ghost“, das Numan seinem Freund und Bassisten Paul Gardiner widmete, der am 18.02.1984 mit nur 25 Jahren an einer Überdosis starb.

„Berserker“ wurde am 25.04.2025 als 4-CD-Box wiederveröffentlicht. Diese beinhaltet Bonustracks und das Live-Album „White Noise“, das ich übrigens auch auf Vinyl besitze.