Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt die Tierrechtsaktivist:innenAnna Schubert und Hendrik Haßel und in der Mitte den Musiker Moby, der ein Schild in die Kamera hält auf dem "Tierleid zeigen ist kein Verbrechen" geschrieben steht. Er trägt eine Sonnenbrille. Das Foto wurde von Aglaja Brix gemacht.

Die Tierrechtsaktivist:innen Anna Schubert und Hendrik Haßel von Animal Rights Watch (ARIWA) wurden am 09.06.2026 vom Oberlandesgericht Oldenburg dazu verurteilt, Schadenersatz an einen Schlachthof zu zahlen. Sie waren 2024 in den Schlachthof in Lohne eingedrungen und hatten dort mit versteckten Kameras die CO2-Betäubung von Schweinen aufgezeichnet. Diese in Deutschland legale und weit praktizierte Betäubungsart ist umstritten, weil die Tiere teilweise bis zu drei Minuten leiden müssen bis sie bewußtlos werden. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht, u. a. im ARD-Magazin Plusminus, der Schlachthofbetreiber ist dagegen juristisch vorgegangen. Die Höhe der Schadenersatzzahlung wird noch gerichtlich festgesetzt.

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18 CDs liegen in drei Reihen auf dem Boden: - Die Ärzte - Schrei nach Liebe - Blur - Leisure - Chumbawamba - Tubthumper - Farin Urlaub - Endlich Urlaub! - Farin Urlaub - Am Ende der Sonne - Funker Vogt - Maschine Zeit - Fury In The Slaughterhouse - S/T - Fury In The Slaughterhouse - Super - Martin L. Gore - Counterfeit e.p - Peter Heppner - Solo - The Levellers - Levelling The Land - New Model Army - History (The Singles 85-91) - New Model Army - The Love Of Hopeless Causes - Placebo - Meds - The Pogues - Pogue Mahone - The Pogues - The Rest Of The Best - The Selecter - Greatest Hits - Soundtrack zur sozialen Revolution

Heute bin ich mit vollem Rucksack vom Flohmarkt im Nachbardorf zurückgefahren, 18 CDs konnte ich ergattern. Eine bunte Mischung ist es geworden, von Folk- und Punk-Rock über Industrial und Synthpop, zu Alternative-Rock und Ska, die ich nicht „zwischen Störkraft und den Onkelz“ gefunden habe, sondern zwischen Schlager, Klassik, Volksmusik, Eurodance, Kirmestechno und Deutschen Marschliedern (kein Witz!). Es fing schon am ersten Stand, den ich ansteuerte, gut an mit dem ersten Soloalbum von Peter Heppner, der ersten EP von Martin L. Gore und dem Debütalbum von Fury In The Slaughterhouse und ich dachte schon, „das war’s jetzt, immerhin drei CDs bekommen“. Doch es ging noch weiter.

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Das Bild zeigt Bruno Kramm: einen Mann mit langem Haar und Cowboyhut, dunkler Jacke und dunklem Hemd, aufgenommen von der Taille aufwärts. Der Hintergrund ist hell und unscharf, wodurch der Fokus ganz auf ihm liegt. Er macht mit einer Hand eine „Rock on"-Geste, die Stimmung wirkt selbstbewusst und entspannt. (Foto: Foto BARTJEZ.cc / CC-BY-SA)

Heute morgen erreichte mich eine Nachricht, die ich zunächst kaum glauben konnte: Bruno Kramm, Mastermind der Band Das Ich soll nach einem Konzert im spanischen Granada Backstage zusammengebrochen und verstorben sein. Da die Quellen spanische Medien waren, habe ich die Meldungen mit Vorsicht genossen. Nachdem jedoch bei Facebook immer mehr musikalische und politische Weggefährten Kondolenz-Beiträge schrieben, wurde das Unfassbare zur traurigen Gewissheit. Bruno Kramm hätte im nächsten Monat, am 13. Oktober, seinen 59. Geburtstag gefeiert.

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Dalis Car - The Waking Hour (CD)

Der DiscogsDienstag ist jetzt einige Zeit ausgefallen, ich werde nun wieder hoffentlich regelmäßig einen Tonträger aus meiner Sammlung vorstellen, der mir auf Discogs zufällig vorgeschlagen wird. Für mich ist das nämlich immer eine gute Gelegenheit, fast vergessene Alben und Singles wiederzuentdecken. Das trifft allerdings auf das heutige Album nicht zu, denn ich habe erst vor zwei Wochen ein Lied daraus im GothDiscoInferno #136 gespielt. Die Rede ist von „The Waking Hour“ von Dalis Car, einer Zusammenarbeit zweier Ausnahme-Musiker, nämlich Sänger Peter Murphy (Bauhaus) und Bassist Mick Karn (Japan), der auch alle weiteren Instrumente außer Percussions spielte.

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