The Chameleons - Script Of The Bridge

Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich über das zweite Album von The Chameleons schrieb. Dabei habe ich einen Vergleich zum Debütalbum der Band gezogen. Dieses Album hat mir die Zufallssuche von Discogs nun vorgeschlagen. „Script Of The Bridge“ wurde am 08.08.1983 veröffentlicht und ist meiner Meinung nach eines der besten Post-Punk-Alben der Achtziger. Es kombiniert die Dynamik des Punk mit melodischen zweistimmigen New-Wave-Gitarren. Vielleicht hätten auch Joy Division so geklungen, wenn es nicht zum tragischen Ende der Band gekommen wäre? Allerdings setzten The Chameleons auf ihrem Erstlingswerk Keyboards noch ganz sparsam ein.

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The Cult - The Love Mixes

Ich war nie ein großer Fan von The Cult, was wohl vor allem daran lag, dass sie im Verlauf ihrer Karriere recht schnell ihre musikalischen Gothic-Kleider abgestreift hatten und als beliebige Hard-Rock-Band da standen. Wobei „beliebig“ vielleicht etwas hart formuliert ist, schließlich ist die Stimme von Ian Astbury schon ein Alleinstellungsmerkmal. Und auch die Arbeit vom Gitarristen Billy Duffy ist durchaus bemerkenswert. Immerhin brachte der auch Johnny Marr von The Smiths das Gitarre spielen bei. Doch zurück zu den Gothic-Kleidern, die haben The Cult in ihrer Anfangszeit von The Southern Death Cult und Death Cult auftragen müssen, das waren die ersten Bands von Ian Astbury, der daran jedoch wenig Gefallen fand. Er hatte den Traum, in Amerika groß herauszukommen und dabei erschien ihm dieses „Gothic-Image“ hinderlich. Aus diesem Grund erfolgte auch die Umbenennung von „Death Cult“ in „The Cult“.

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Ladytron - 604

Ladytron ist eine Band, die sich selbst keinem Genre zuordnen will und auch von außen sind sie schwer zu kategorisieren. Gegründet wurde die Band 1999 in Liverpool von Helen Marnie, Mira Aroyo, Daniel Hunt und Reuben Wu. Letzterer stieg 2023 aus, um sich anderen künstlierischen Projekten zu widmen. Nach drei veröffentlichten EPs erschien 2001 das Debütalbum „604“. Die Musik wird von Synthesizern dominiert, heraus kommt Synth-Pop/Electropop mit starken New-Wave- und 80er-Referenzen. Beim ersten Song des Albums, „Mu-Tron“ muss ich zum Beispiel zu Beginn an Fad Gadget denken und andere Songs erinnern an Kraftwerk, The Human League oder New Order. Dabei haben Ladytron durchaus einen Wiedererkennungswert, was zum großen Teil dem Gesang von Helen Marnie zu verdanken ist.

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Bauhaus - Telegram Sam (Single)

Heute präsentiere ich mal wieder eine Bauhaus-Single: „Telegram Sam“, für mich eine der besten Coverversionen, die es gibt. Das Original von T. Rex habe ich erst viele Jahre später gehört und fand es eher langweilig.

„Telegram Sam“ war die vierte Single von Bauhaus und wurde zwei Tage vor dem ersten Album „In The Flat Field“ am 05. November 1980 veröffentlicht*, also morgen vor 45 Jahren, wenn du diesen Beitrag am Erscheinungstag liest. Wie alle bis dahin erschienenen Singles, „Bela Lugosi’s Dead“, „Dark Entries“ und „Terror Couple Kill Colonel“, ist sie auf keinem Originalalbum zu finden. „Telegram Sam“ war mit Platz 3 die erfolgreichste Single von Bauhaus in den britischen Indie-Charts.

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Those Dancing Days - In Our Space Hero Suits

Zu dem Album „In Our Space Hero Suits“ von der schwedischen Frauenband Those Dancing Days gibt es eine Anekdote, wie ich sie entdeckt habe. Es war 2008, ich war noch bei Twitter und es gab hin und wieder Twitter-Treffen in Kiel. Auf der Rückfahrt von einem solchen Treffen im Oktober 2008 hörte ich auf dem Sender NDR Info die Sendung „Nachtclub“ mit Ruben Jonas Schnell. Dort wurden immer interessante Bands abseits des Mainstream vorgestellt. Wie eben die Indie-Pop-Band Those Dancing Days, die zu der Zeit gerade ihr Debüt-Album herausbrachten, beim britischen Indie-Label Wichita Recordings von dem ich damals auch Los Campesinos! und Sky Larkin gerne gehört habe.

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