Siouxsie And The Banshees - Twice Upon A Time - The Singles

Die britische Band Siouxsie And The Banshees gehören zweifellos zur Speerspitze des Gothic-Genres. Frontfrau Siouxsie Sioux, bürgerlich Susan Janet Ballion, ist zudem mit ihrem Style ein Vorbild für viele weibliche Gothics und das bis heute. Ihre Wurzeln hatte sie in der Punk-Bewegung, sie gehörte zu einer Gruppe von Fans der Band Sex Pistols. Dazu gehörten unter anderen auch der spätere Bassist der Banshees, Steve Severin und Billy Idol. Zur ersten Besetzung der Band gehörte Sid Vicious, der hier Schlagzeug spielte bevor er Bassist bei den Sex Pistols wurde. Anders als andere Band bekamen Siouxsie And The Banshees gleich einen Plattenvertrag bei einem Major-Label, Polydor. Dort erschien 1981 die erste Singles-Collection namens „Once Upon A Time„, zu deutsch „Es war einmal“ mit den Singles der Jahre 1978 bis 1981. Elf Jahre folgte die Fortsetzung und dem Titel „Twice Upon A Time“, also zu deutsch „Es war zweimal“. Ich finde dieses Wortspiel grandios.

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A Split Second - Firewalker

Heute stelle ich eines meiner persönlichen „One-Hit-Wonder“ vor, von der Band habe ich nämlich nur eine einzige Maxi-CD. Es handelt sich um die belgische Band A Split Second mit ihrem Song „Firewalker“ aus dem Jahre 1990. Gegründet wurde die Band 1986 von Mark Ickx (Gesang und Gitarre) und Peter Boone (Keybords). Aufgrund ihrer Herkunft und Musik wurden sie bald in die EBM-Schublade gesteckt, die Gitarre gibt ihnen allerdings eine Rock-Note. So konnten sie sich in EBM-Kreisen nie richtig etablieren und auch sonst blieb ihnen der kommerzielle Erfolg vergönnt. Nur einige wenige Stücke haben es zu Underground-Club-Hits geschafft, so auch „Firewalker“.

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Bauhaus - Dark Entries

Zum letzten DiscogsDienstag des Jahres 2025 darf ich eine weitere Single meiner Lieblinge Bauhaus präsentieren, Dark Entries. Es war die zweite Single nach „Bela Lugosi’s Dead“ und sie erschien am 18.01.1980 als dritte Veröffentlichung des Labels Axis Records, das sich kurz darauf in 4AD umbenennen musste, weil es bereits ein gleichnamiges Label gab. Wie „Bela“ wurde auch „Dark Entries“ zu einem Genre-Klassiker des Gothic-Rock und ist deutlich Energie geladener als der Vorgänger. Eine Verbindung ist die untypische Rhythmik von Kevin Haskins am Schlagzeug, die hier jedoch mehr treibt.

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Nuala - Energie (Vinyl-Album)

Am DiscogsDienstag stelle ich einen zufällig ausgewählten Tonträger aus meiner Sammlung vor. Heute ist es die LP „Energie“ der deutschen Band Nuala, die heute nur noch wenig bekannt ist. Die Band wurde 1981 von Sünje Kesseler (Gesang), Thomas Kisser (Schlagzeug), Bernd-Dietrich Rosenwinkel (Gitarre), Andreas Unruh (Keyboard) und Arthur Koll (Bass) gegründet, wobei die Herren schon vorher gemeinsam musizierten. Als Nuala veröffentlichten sie 1981 das Debutalbum „Aufriss“ und im Jahr 1983 „Energie“. Sängerin Sünje Kessler stieg 1984 aus und war am im selben Jahr erschienenen dritten Album „Vulcano“ nicht mehr zu beteiligt. 1985 wurde der Name „Nuala“ abgelegt und die Band machte als „The Drive“ weiter, allerdings nur für ein Album („Human Drive“).

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Joy Division - The Peel Sessions (Dezember 1979)

Joy Division haben im Laufe ihrer kurzen Karriere zwei Peel Sessions aufgenommen, beide im Jahr 1979 und der Zufall wollte es, dass ich die letzte Session zuerst vorstelle. Sie wurde am 26.11.1979 in den Maida Vale Studios in London aufgenommen und am 10.12.1979 gesendet. Joy Division nahmen vier Lieder auf, die sie bis dahin nur live gespielt hatten und von denen noch keine Studioaufnahmen existierten. Das hatten sie bei der ersten Peel Session auch so gehandhabt. Die Songs der zweiten Session waren „Twenty-Four Hours“, „Colony“, „Sound Of Music“ und „Love Will Tear Us Apart“. Produziert wurde die Session von ihrem Manager Tony Wilson (1950 – 2007), der auch Inhaber des legendären Labels Factory Records war. Veröffentlicht wurde die Peel Session 1987 auf dem eigenen Label von John Peel, Strange Fruit Records.

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